Verordnung über Hilfsmittel von geringem therapeutischen Nutzen oder geringem Abgabepreis in der gesetzlichen Krankenversicherung

Abkürzung
KVHilfsmV
Aktualisiert am 3. Januar 2026

Sächliche Mittel mit geringem oder umstrittenemtherapeutischen Nutzen

Von der Versorgung sind ausgeschlossen:
  • 1.
    • Kompressionsstücke für Waden und Oberschenkel;
    • Knie- und Knöchelkompressionsstücke
  • 2.
    • Leibbinden (Ausnahme: bei frisch Operierten, Bauchwandlähmung, Bauchwandbruch und bei Stoma-Trägern)
  • 3.
    • Handgelenkriemen, Handgelenkmanschetten
  • 4.
    • Applikationshilfen für Wärme und Kälte
  • 5.
    • Afterschließbandagen
  • 6.
    • Mundsperrer
  • 7.
    • Penisklemmen
  • 8.
    • Rektophore
  • 9.
    • Hysterophore (Ausnahme: bei inoperabelem Gebärmuttervorfall).

Sächliche Mittel mit geringem Abgabepreis

Von der Versorgung sind ausgeschlossen:
  • 1.
    • Alkoholtupfer
  • 2.
    • Armtragetücher, Armtragegurte
  • 3.
    • Augenbadewannen
  • 4.
    • Augenklappen
  • 5.
    • Augentropfpipetten
  • 6.
    • Badestrümpfe, auch zum Schutz von Gips- und sonstigen Dauerverbänden
  • 7.
    • Brillenetuis
  • 8.
    • Brusthütchen mit Sauger
  • 9.
    • Druckschutzpolster (Ausnahme: Dekubitusschutzmittel)
  • 10.
    • Einmalhandschuhe (Ausnahmen: sterile Handschuhe zur regelmäßigen Katheterisierung und unsterile Einmalhandschuhe bei Querschnittsgelähmten mit Darmlähmung zur Darmentleerung)
  • 11.
    • Energieversorgung bei Hörgeräten für Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • 12.
    • Fingerlinge
  • 13.
    • Fingerschienen
  • 14.
    • Glasstäbchen
  • 15.
    • Gummihandschuhe
  • 16.
    • -
  • 17.
    • Ohrenklappen
  • 18.
    • Salbenpinsel
  • 19.
    • Urinflaschen
  • 20.
    • Zehen- und Ballenpolster, Zehenspreizer.

Instandsetzungen

Von der Versorgung sind ausgeschlossen:

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1990 in Kraft.